Was hat der Corona Virus mit der Psychischen Gefährdungsbeurteilung zu tun?

Sie machen beide Stress

Corona zeigt uns wieder: Themen werden erst angegangen, wenn nur noch Schadensbegrenzung möglich ist. Ist der Mensch von Natur aus so gelagert, dass erst Reaktionen kommen, wenn das Unausweichliche vor der Tür steht oder ist für uns diese Welt so stressig geworden, dass nur noch das Nötigste getan wird?

 

 

Jeder hat tagtäglich seine eigenen Stressthemen auf dem Tisch plus Arbeitsstress. Wer fühlt sich da noch wohl mit seiner Arbeit? Wer geht noch gerne zur Arbeit? Wer freut sich auf die Kollegen jeden Tag? Wann hatte man das letzte mal noch so ein richtiges gutes Gefühl beim Projektabschluss gehabt und vor allem, wenn die Anderen doch mal ein bisschen mitdenken würden. Jeder hat das Gefühl, er trägt die Last des ganzen Unternehmens. Das ist einfach zu viel.

 

 

Richtig! Ist es auch - das führt für jeden über kurz oder lang in die Burnout-Spirale, wie wir jeden Tag in unserer Praxis sehen, bzw. Krankheit, wie es sich bei jeden auch manifestieren mag, psychisch oder physisch.

 

 

Dabei könnte es doch so einfach sein, jeder spricht mit dem Anderen, gemeinsam werden Ziele und Aufgaben festgelegt. Jeder hält sich daran. Es erfolgen regelmäßig Abstimmungen und Rückmeldungen, die ein Sicherheit und Positivität geben und das gute Gefühl - es geht voran und man ist produktiv. Wie gut das tut und wie die positiven Gefühle einen überschwemmen und ein so viel Energie geben, dass man endlich mal wieder nach der Arbeit Lust hat, etwas zu unternehmen oder sich sportlich zu betätigen. 

 

 

Sie denken jetzt, das ist illusorisch, das kann nicht so einfach sein. 

Uns ist das Denken in einfachen Strukturen abhanden gekommen. Es wird alles immer komplizierter und unübersichtlicher, nach dem Motto, „Viele Köche …“. Projekte wachsen einen über den Kopf oder verlaufen im Sande und schon wieder sind wir im Stress.

 

 

Doch, gerade die Reduzierung der Strukturen auf das Einfache birgt die größten Effekte und Entwicklungen.

Genau hier liegt das Potential - Struktur und Einfachheit als Basis, für jeden Arbeitsbereich. 

 

 

Zum Beispiel: "Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz". Das hört sich schon so kompliziert an, dass man sofort wieder im Stress ist und es wird auch noch vom Gesetzgeber gefordert. Nochmal eine Portion Stress drauf bitte!

 

 

Dann die komplizierte Diskussion, wer darf es denn durchführen und wie. Da wird gleich nochmal unserer Sicherheitsthema getriggert. Wir möchten es ja richtig machen und nicht falsch.

Aber was ist richtig und was ist falsch, na jetzt haben wir so richtig Stress. Also lassen wir es.

 

 

„Aber es könnte doch so schön und einfach sein, alle reden miteinander und jeder kann seine Arbeit machen.“ (Zitat eines Klienten in unserer Praxis)

 

 

Ja kann es, aber das bedeutet umdenken. Weg vom Schadensbegrenzungsprojekten „Psychische Gefährdungsbeurteilung“, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Weg vom Thema „Psychische Gefährdungsbeurteilung“ als Stressor. „was soll ich den noch alles machen und was bringt mir das…“ (Zitat eines Geschäftsführers in unserer Praxis)

 

Den geforderten einfachen Prozess für sich nutzen und als erstes Kommunikation im Unternehmen wieder herstellen. 25 Prozent des Umsatzes sind von der Kommunikationsqualität im Unternehmen abhängig. Das können wir nur bestätigen. 

 

Damit ist schon viel getan für psychische Gesundheit im Unternehmen. Weniger Stress ist gut für unser Immunsystem.

 

Wir brauchen ein gutes Immunsystem - gerade jetzt!

 

Wir beraten und schulen online zu den Themen:

 

Maßnahmenentwicklung und Maßnahmenumsetzung bei schon vorhandener psychischer Gefährdungsbeurteilung im Unternehmen

 

Beratung und Führungskräfte- bzw. Mitarbeiterschulungen zum Themenkomplex psychische Gefährdungsbeurteilung und Umgang mit psychischen Belastungen im Unternehmen

 

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